Tipp's

Ortsgruppe Kuchen im Schwäbischen Albverein

Kuchen stellt sich vor

Rundwanderungen um Kuchen
Wandertipp's
Wanderheime des Schwäbischen Albverein
Es lohnt sich Mitglied im Schwäbischen Albverein zu sein !
Blick vom Kuhfels auf Kuchen in Richtung West
Das Zentrum der Gemeinde vom Ramsfels mit Schwimmbad und Sportzentrum Anken
Marktplatz mit Rathaus und Weberbrunnen, er erinnert an die Pioniertage der Industrialisierung des Filstals durch die Süddeutsche Baumwollindustrie
Jakobus Kirche, um 1220 entstanden, von der Reichsstadt Ulm im Renaissancestil umgestaltet. Sehenswerte hölzerne Empore und bemalte Holz-Kassettendecke.
Das Alte Pfarrhaus, heute beherbert es einen ev. Kindergarten.
Das Bürgerhaus am Hafenplatz mit Brunnen
  Das Bürgerhaus, für
  Veranstaltungen und
  Ausstellungen, es wurde im
  Jahre 2003 im Rahmen der
  775-Jahr Feier eröffnet.
  Rechts, der neu gestaltete
  Hafenplatz
Die Gottfriedvon Spitzenberg Schule, alter Gebäudeteil
Blick über Kuchen und Gingen zu den 3 Kaiserbergen, links der Spitzenberg

Die Arbeitersiedlung der ehemalingen Süddeutschen Baumwollindustrie

Im Jahre 1857 gründete der Schweizer Arnold Staub in Kuchen eine mechanische Baumwollspinnerei sowie eine angegliederte Wohnsiedlung für seine Arbeiterschaft.

Die Ausstattung der Wohnungen ging für die damalige Zeit weit über den von Fabrikarbeitern gewohnten Standard hinaus.

Im Jahre1867 erhält Arnold Staub für seine vorbildlich ausgestattete Arbeitersiedlung Auszeichnungen von König Karl von Württemberg und Kaiser Napoleon III sowie die Goldmedaille der Weltausstellung in Paris.
Im Jahre 1872 streikte ein Teil der Arbeiterschaft neben anderen Vorderungen auch für die Verkürzung des 16 Stundentages.
In der Zeit um 1950 hatte Textilfabrik mehr als 2000 Beschäftigte, im Jahre 1983 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

1985 erwarb dann die Gemeinde Kuchen das gesamte Areal. Nach der Aufnahme in das Sanierungsprogramm des Landes Baden Württemberg, war es möglich die Arbeitersiedlung in ungekanntem Glanz auferstehen zu lassen und seiner neuen Bestimmung zu übergeben.

Das letzte noch erhaltene Fabrikgebäude, der "Europasaal".
Das Punkstück der Arbeitersiedlung, das 1868 erbaute Bade- und Waschhaus.
Später wurde das Gebäude unter anderem als Speise und Festsaal
genutzt, heute ist dort der Gemeinde Kindergarten untergebracht.
Arbeiter Wohngebäude Arbeiter Wohngebäude
Ein in Jahre 1864 im Schweizer Landhausstil erbautes Wohnhaus mit ehemals 4 Wohnungen.
Die Fabrikanten Villa.
Das einzige noch stehende Relikt der einstigen "Energieversorgung" der Fabrik, einer Drahtseiltransmission die angetrieben von der Wasserkraftraft der aufgestauten Fils diese Kraft über eine Länge von knapp 470 Metern übertrug.
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